Perlen der Spätromantik – Werke von Théodore Dubois und Louis Vierne
25. November 2012: Katholische Kirche Hünenberg
1. Dezember 2012: Reformierte Kirche Mittenägeri
Orgel: Marlène Flammer
Leitung: Szilvia Géczy
Théodore Dubois (1837–1924) – 175. Geburtstag
Louis Vierne 1870–1937) – 75. Todesjahr
Überzeugende, charmante Kirchenmusik der französischen Spätromantik, innig, voller harmonischer Schönheit. Gefällig, aber niemals plump, sondern mit Esprit. Voilà Paris!
Werke
Kompositionen aus Messen:
Messe solennelle cis-Moll (Vierne): Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus Dei
Messe in F (Dubois): Kyrie, O salutaris, Agnus Dei
Motetten
Ave Maria (Dubois, mit Orgel)
Ave Maria (Dubois, a capella)
Adoramus te (Dubois, a capella)
Tantum ergo (Vierne, mit Orgel)
Tu es Petrus (Dubois, mit Orgel)
Cantate Domino (Dubois, mit Orgel)
Orgelwerke von beiden Komponisten
Chor und Organistin
Mit seinem neuen Programm bot der Zuger Singkreis eine reizvolle Abwechslung von Chor und Orgel. Zum 175. Geburtstag von Théodore Dubois und dem 75. Todesjahr von Louis Vierne sang der Zuger Singkreis – erstmals unter der Leitung seiner neuen Dirigentin Szilvia Géczy – kirchliche Werke dieser selten gesungenen Komponisten der französischen Spätromantik.
Begleitet wurden wir von der Organistin Marlène Flammer, welche das Programm zudem mit bekannten Orgelwerken der gleichen Komponisten ergänzt.
Unsere neue Dirigentin
Szilvia Géczy, 1975 geboren in Szeged (Ungarn), besuchte von 1995 bis 1999 die Pädagogische Hochschule in ihrer Heimatstadt. 1999 Abschluss des Studiums als Musiklehrerin und Chorleiterin. Weitere Studien führten sie nach Basel, wo sie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Gerd Türk, Rosa Dominiguez und Dominique Müller von 2000 bis 2004 Theorie der Alten Musik und Gesang studierte. Ihre Leidenschaft liegt aber in der Chorleitung. Das Umsetzen von Kompositionen aus verschiedenen Jahrhunderten zu einem musikalischen Genuss ist für sie das höchste Gut. In der Schweiz leitet sie seit 2001 verschiedene Chöre und sang selbst im Schweizer Kammerchor.
Aufnahme: O salutaris